'Mein Kind braucht die Mutter mehr als mich.' Das denken viele Väter.
Wer hat dir das eigentlich beigebracht?
Du verstehst dein Kind manchmal nicht mehr.
Und das, was zwischen euch als Eltern passiert,
wird immer schwerer zu verstehen.
Die Nähe, die früher mal ganz selbstverständlich war,
ist auf einmal weit entfernt.
Eure Verbindung ist irgendwo abgebrochen.
Das ist nicht nur in Trennungsfamilien so.
Das passiert in ganz normalen Familien.
Und während du versuchst zu begreifen,
scheint die Mutter weiterhin den Zugang zu eurem Kind zu haben.
Du spürst, dass du ihn irgendwo auf diesem Weg verloren hast.
Du suchst nach einer Lösung.
Du erklärst es dir und versuchst, vernünftig zu bleiben.
Vielleicht wirst du irgendwann deutlicher, auch mal härter, sachlicher.
Und irgendwann nimmst du dich innerlich und auch äußerlich raus.
Dein Kind bedeutet dir alles,
aber du weißt nicht mehr, was du noch tun kannst.
Wo dein Platz als Vater ist.
Von außen wirkt das dann so, wie Männer häufig beschrieben werden:
Kühl. Distanziert. Wenig emotional.
Aber das ist nicht die ganze Wahrheit.
Es ist die Reaktion eines Mannes, der etwas sehr Wichtiges nicht mehr versteht und keinen Weg mehr sieht, es zu verändern.
Deine Sachlichkeit oder Nüchternheit ist alles andere als Desinteresse.
Es ist Ratlosigkeit. Ohnmacht. Schutz.
Und manchmal auch Angst.
„Habe ich den Platz im Leben meines Kindes verloren?“
Hier beginnt der schwierige Teil.
Denn wenn die bisherigen Wege nicht mehr helfen, braucht es einen anderen Weg.
Einen, den viele Männer allein schwer finden.
Die entscheidende Frage ist nicht, ob du dein Kind liebst.
Die entscheidende Frage ist:
Wie lange willst du noch hoffen, dass sich dieser Zustand von allein verändert?
Genau dabei begleite ich Männer.
Den ersten Schritt kann ich dir nicht abnehmen. Den Weg danach schon.

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