„Wenn er wirklich mein Freund gewesen wäre,
hätte er mir geholfen.“
Mein Coachee spricht über die Enttäuschung in der Zeit nach seiner Trennung.
Von gemeinsamen Freunden, die bemerkt haben, dass es ihm nicht gut ging.
„Alles okay bei dir?“
Sie bemerkten, dass er abgenommen hatte.
Sie bemerkten, dass etwas nicht stimmte.
Aber KEINER wurde aktiv.
Keiner organisierte etwas.
Keiner zog ihn aus seinem Loch.
„Wenn sie wirklich meine Freunde wären, hätten sie mir geholfen.“
👉 Eine logische Schlussfolgerung.
Im Coaching haben wir uns mal angeschaut,
was diese Freunde eigentlich wissen konnten.
Sie bemerkten, dass es ihm nicht gut ging.
Aber wussten sie, wie es ihm wirklich ging?
Wussten sie, was er gebraucht hätte?
Wussten sie, ob er reden wollte?
Ob er Unterstützung wollte?
Ob er Ruhe wollte?
Nein.
Die schmerzhafte Erkenntnis:
Er hat sich Unterstützung gewünscht, aber durch sein eigenes Weitermachen die Momente verstreichen lassen, in denen andere hätten für ihn da sein können.
Wenn dich das betrifft, du musst da nicht allein durch.
Veränderung startet manchmal mit einem einzigen ehrlichen Gespräch.

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