Ich vermisse den Mann, der ich vor meiner Familie war.

𝗜𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗶𝘀𝘀𝗲 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗮𝗻𝗻, 𝗱𝗲𝗿 𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗮𝗿, 
𝗯𝗲𝘃𝗼𝗿 𝗶𝗰𝗵 𝗩𝗮𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝘄𝘂𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵ö𝗻𝗲𝗻 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲 𝗴𝗲𝘄𝗼𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗯𝗶𝗻.



Auf dem Balkon uns gegenüber steht jeden Morgen ein junger Familienvater. 
Er steht alleine draußen und raucht. 

Spürt er vielleicht auch die Last, 
die so viele Männer mit Familie kennen?

😔 Ich vermisse den Mann, der ich mal war, 
bevor ich diese wundervolle Familie hatte. 

Die wenigsten Männer sprechen diesen Satz laut aus,
aber viele kennen und fühlen ihn.

Sie vermissen den Mann, der früher einfach mal losgezogen ist. 
Der mit Kumpels auf dem Sportplatz stand, ausgelassen war, spontan, leicht. Der einfach leben durfte, ohne permanent verantwortlich zu sein, zu funktionieren oder sich einzufügen. 

Natürlich entscheiden sich Männer bewusst für Familie, für Kinder, für Verantwortung und trotzdem kann es passieren, 
dass man das alte Leben vermisst oder Teile davon zurück haben möchte.

Man darf sich sogar so manches Mal unfair behandelt fühlen.

Darüber müssen wir viel ehrlicher, viel öfter sprechen.
Damit ein Mensch in seinem selbst gewählten Leben 
sich selbst nicht verliert, sich selbst nicht verleugnet.

Denn an diesem Gefühl, dass du hast ist nichts falsch.
Es darf alles zusammen da sein.

Hör gut in dich hinein, wenn es anfängt zu belasten, 
dich zu stören, andere zu stören, Ärger oder sogar Streit produziert.

Das passiert, aber lass es nicht weiter keimen.
Denn dieses Gefühl kann Familien gefährden. 
Muss es aber nicht.

Wenn dies auf dich passt, dann lass uns sprechen.

Bild von Andrea Grobbauer

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