Zu viel Verantwortung übernehmen? So erkennst du den Unterschied.

Manchmal halte ich an etwas fest, 

das mir nie wirklich gehört hat. 
Vielleicht kennst du das auch?

Menschen bitten mich um Unterstützung. 
Sie erzählen, was sie belastet, öffnen sich, zeigen sich.
Wir bauen eine Beziehung auf.

Dann werden sie still.

Keine Antwort.
Keine Reaktion.
Keine Entscheidung.

Dann arbeitet etwas in mir.

Ist es nur meine Verantwortung, die ich ernst nehme?
Oder will ich die Verbindung nicht verlieren?

Ich habe gelernt, dass nicht jede Funkstille etwas mit mir zutun hat.
Nicht jede offene Schleife muss von mir geschlossen werden.

Nicht jeder Mensch, der Unterstützung sucht, ist auch bereit, sie anzunehmen.

Die für mich gesunde Grenze ist Verantwortung da zu lassen, wo sie hingehört.
👌 Beim anderen.

Wenn jemand nur über sein Problem spricht generiert sich keine Veränderung.
Sie startet, wenn jemand entscheidet, etwas aus den Problemen zu machen.

Das kann ich niemandem abnehmen.
Nicht als Coach, nicht als Mensch.

Kennst du solche Situationen?

Dass du länger an etwas festhältst als der andere?

Oder dass es dir schwerfällt, Verantwortung zurückzugeben?

Bild von Andrea Grobbauer

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