Alles in dir sagt, dass du gehen solltest. Warum bleibst du?
Vielen Männern fällt die Entscheidung sich zu trennen schwer,
weil die Gründe zu bleiben eindeutig sind:
Die Kinder.
Eure Verknüpfungen.
Gemeinsame Verantwortung.
Konsequenzen, die du noch nicht greifen kannst.
Du willst nicht verletzen.
Und irgendwie funktioniert es ja noch.
Alles nachvollziehbar.
Trotzdem merkst du, du willst gehen.
Da wirkt etwas anderes.
Leiser, weniger greifbar, aber ständig da.
Das sind Zweifel, Unsicherheit, Angst, eine Entscheidung zu treffen,
die du nicht mehr zurücknehmen kannst.
Auch das existiert bei starken Männern.
Ich sehe in meinen Coachings:
Männer bleiben oder gehen nicht, weil sie müssen.
Männer bleiben, weil sie in sich selbst noch nicht klar sind.
Sie wissen, was nicht mehr passt, aber nicht,
wofür sie wirklich stehen.
Solange das fehlt bleibt jede Entscheidung schwer.
Also geht man nicht, denn die Gründe dafür sind „vernünftig“.
Aber eine Wirkung auf dich, auf die Beziehung, auf die Kinder bleibt.
Die Entscheidung, dir selbst zu folgen,
ist keine Entscheidung gegen dein Gegenüber.
Das sagt dir dein Kopf.
Deine wirkliche Klarheit entsteht da, wo dein Kopf nicht mehr weiterkommt.

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