Trauer bei Männern erkennen. Was hinter dem Funktionieren steckt.

Trauer bei Männern ist eigentlich nie so, 

wie die meisten erwarten würden. Ich möchte mit dir teilen, was ich im Coaching immer wieder sehe. 

 

Vielleicht erkennst du dich darin wieder.

Ja, ich habe Männer gesehen, die tief traurig weinen.
Aber das ist selten.

Es sind andere Momente, die Trauer zeigen.
Wenn ein Mann von seinem Vater erzählt und kurz innehält.
Wenn er über seine Kinder spricht und die Stimme leiser wird.
Wenn er sagt: „So habe ich mir mein Leben eigentlich nicht vorgestellt.“
Wenn er von der gescheiterten Beziehung erzählt und nicht den Verlust betrauert, sondern den Traum, der damit zerplatzt ist.

Oder wenn ihm bewusst wird, 
dass er jahrelang für alle da war - nur nicht mehr für sich selbst.

Für einen Moment ist die Traurigkeit da und genauso schnell ist sie verschwunden.
Er räuspert sich, lächelt.
Oder macht einen Witz.
Oder sagt: „Ist schon gut.“

Männer fühlen nicht zu wenig.
Sie haben gelernt, ihre Traurigkeit schneller zu kontrollieren, als sie überhaupt spürbar werden kann.

In diesen kurzen Momenten beginnt im Coaching die eigentliche Veränderung.
Denn wenn auch diese Momente schnell wieder verschwunden sind - wirken sie 24/7 in diesem Mann weiter - ob er will, oder nicht.

Wenn du dich darin wiedererkennst und merkst, dass da etwas gesehen werden möchte, das du schon lange mit dir trägst, dann schreib mir gern eine Nachricht. 

Es wird leichter, wenn du es nicht länger allein trägst.
 

Bild von Andrea Grobbauer

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